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Anwendung
der Homöopathie am Tier
Seit
ihren Anfängen hat die Homöopathie immer wieder Eingang in die
Tiermedizin gefunden. Im Jahre 1829 schrieb Hahnemann eine zwölfseitige,
unveröffentlicht gebliebene
„homöopathische
Heilkunde der Haustiere“
Alle
Vorschriften der Homöopathie gelten
genauso auch für die Tiere. Dabei ist es
gleichgültig,
um welche Tierart es sich handelt. Auch die Menge der Arznei für
Tiere spielt keine größere Rolle. Es handelt sich ja bei der homöopathischen
Arznei nicht um einen chemisch definierten Wirkstoff, sondern um eine
Art Information, welche die
„verstimmte
Lebenskraft“ des betreffenden Organismus ins Gleichgewicht bringen
soll. Daher ist die Anzahl der (z.B.) Globuli für einen Hund
dieselbe wie für eine Kuh.
Die
Anamnese
Auch
beim Tierpatienten muss eine genaue Aufnahme des Falles - Anamnese -
erfolgen, welche die Art der Krankheit erfasst, die Modalitäten d.h.
die Art und Weise der Erkrankung, wie, wann, seit wann, warum und wo
der Patient leidet und welche möglichen Begleiterscheinungen
oder Gemütsverfassungen auftreten.
In
chronischen Krankheitsfällen ist eine „konstitutionelle“
Behandlung erforderlich, welche auch die „Persönlichkeit“, das
Verhalten sowie das soziale Umfeld des Tieres berücksichtigt:
Es
müssen Gefühle wie Angst, Zorn, Traurigkeit, Durchsetzungsvermögen
und andere
Faktoren
des Sozialverhaltens erfragt werden.
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